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Schulungsvideos mit KI erstellen: Anleitung in 6 Schritten

Onboarding, Sicherheitsunterweisung, Produktschulung: So entsteht ein professionelles Schulungsvideo ohne Kamera, Studio und Sprecher – auf Basis unseres eigenen Tests.

Warum Schulungs-, Erklär- und Lernvideos mit KI?

Ein klassisch produziertes Erklärvideo kostet bei einer Agentur ab 3.000 € netto und dauert 3 bis 6 Wochen ab Kickoff (fiumu.de). Mit einem KI-Tool haben wir ein 90-Sekunden-Erklärvideo mit Avatar und deutscher Stimme in rund 9 Minuten erstellt – im Gratis-Plan. Der größte Vorteil zeigt sich später: Ändert sich der Inhalt, ändern Sie den Text, statt neu zu drehen.

Die Anleitung gilt genauso, wenn Sie ein Erklärvideo oder ein Lernvideo mit KI erstellen möchten – etwa für E-Learning, Kunden-Onboarding oder YouTube.

Die 6 Schritte

  1. Ziel und Zielgruppe festlegen. Was sollen die Zuschauer nach dem Video können? Ein Video, ein Lernziel. Für die meisten Schulungsthemen reichen 60 bis 180 Sekunden.
  2. Skript schreiben oder Inhalt beschreiben. Schreiben Sie, wie Sie sprechen: kurze Sätze, aktive Verben, Fachbegriffe erklären. Bei Synthesia können Sie das Video auch einfach im Chat beschreiben – der KI-Videoassistent erstellt Szenen und Text. So haben wir unser Testvideo erstellt.
  3. Tool wählen und Gratis-Plan testen. Für Schulungen mit sprechendem Avatar empfehlen wir Synthesia. Testen Sie im Gratis-Plan mit einem echten Thema – nur so hören Sie, ob die deutsche Stimme passt. Alle Tools im Vergleich.
  4. Video erstellen lassen. Avatar, Stimme, Vorlage und Musik auswählen oder vom Assistenten vorschlagen lassen. In unserem Test dauerte das Generieren 4 Minuten und 33 Sekunden.
  5. Prüfen und freigeben. Achten Sie auf Aussprache von Namen und Fachbegriffen, auf Lippensynchronität und fachliche Richtigkeit. Lassen Sie das Video von einer Fachperson freigeben – auch eine KI kann Fehler machen.
  6. Veröffentlichen und aktuell halten. Laden Sie das Video in Ihre Lernplattform, Ihr Intranet oder auf YouTube. Ändert sich ein Prozess, passen Sie nur die betroffene Szene an.
KI-Avatar neben einem Chart im Synthesia-Editor, darunter die Szenen-Zeitleiste
Aus unserem Test: Jede Szene lässt sich einzeln bearbeiten – ideal, um Schulungen aktuell zu halten.

Tipps aus der Praxis

  • Keine personenbezogenen Daten ins Skript: Namen von Kunden oder Mitarbeitenden gehören nicht in KI-Tools. Klären Sie den Einsatz mit Ihrem Datenschutzbeauftragten; Synthesia stellt dafür einen Auftragsverarbeitungsvertrag bereit.
  • Betriebsrat frühzeitig einbinden: Wenn Videos im Unternehmen verpflichtend eingesetzt werden, kann eine Mitbestimmung bestehen.
  • Kontingent planen: Rechnen Sie Videominuten mal Sprachen mal Aktualisierungen. Unser Kostenrechner hilft dabei.
  • Kurz halten: Mehrere kurze Videos werden eher zu Ende geschaut als ein langes.

Ihr erstes Schulungsvideo kostet nichts

Nehmen Sie ein Thema, das Sie ohnehin erklären müssen, und testen Sie es im Synthesia-Gratis-Plan.

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